Kunstausstellung: Begegnung im Sand – Strandbilder von Werner Tübke und Moritz Götze sowie einigen Zeitgenossen
Bis zum 8. November lädt die Ausstellung „Begegnung im Sand“ dazu ein, den Strand als Ort der Freiheit, der Sehnsucht und der gesellschaftlichen Beobachtung neu zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen die eindrucksvollen Strandbilder von Werner Tübke und Moritz Götze, die den Ostseestrand auf ganz unterschiedliche Weise in Szene setzen. Zwischen sommerlicher Leichtigkeit, Pop-Art-Ästhetik, Ironie und Melancholie entfalten ihre Werke vielschichtige Erzählungen über Gemeinschaft, Individualität und den Blick auf die Welt. Ergänzt durch Arbeiten ausgewählter Zeitgenossen eröffnet die Ausstellung spannende Perspektiven auf einen vertrauten Ort, der weit mehr ist als eine Urlaubskulisse – ein Spiegel menschlicher Hoffnungen, Widersprüche und Erinnerungen. Zusammengestellt wurde diese Ausstellung vom Gastkurator Freddy Langer.
Der berühmte Leipziger Maler Werner Tübke (1929–2004) pflegte eine enge historische Verbindung zu Zingst. In den 1960er-Jahren nutzte der Mitbegründer der „Leipziger Schule“ den Ort als Rückzugsort und unterrichtete dort als Dozent. Seine dort entstandenen Strandskizzen und Motive prägen bis heute sein kulturelles Erbe an der Ostsee. Tübke besuchte das Ostseebad häufig für Studien und nutzte den Strand als Ort für Skizzen und Malereien, die teils auch als Federzeichnungen und Kugelschreiberwerke auf Papier verewigt wurden. Kontrastreich gegenübergestellt sind die Arbeiten des Pop-Art-Künstlers Moritz Götze.
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