Ostseebad Wustrow
Zeittafel zum Seenotrettungswerk auf dem Fischland -
den Stationen Wustrow’s

zusammengestellt von Günther Weihmann, Strandstr. 8a 18347 Ostseebad Wustrow

1824 - 1899
1900 - 1999
2000 -
1824 - 1899

1824

02. Dezember

  • Beamte des Großherzoglichen Amtes zu Ribnitz beantragen beim Großherzog die Bewilligung von 100 Taler für die Anschaffung eines Rettungs-Taues für die Seedörfer des Fischlandes.

1847

10. Juli

  • Großherzog Friedrich Franz II. unterzeichnet ein Ministerial-Rescript über die Besetzung des für das Fischland (Dörfer Wustrow, Barnstorf, Alt- und Niehagen) bewilligten Rettungsapparates.

1847

20. August

Die Großherzoglich-Mecklenburgische Kammer verlangt von den Ribnitzer Beamten:

  • Übernahme der Direction des Rettungsapparates
  • Ermittelung der Dienstdocumente und Verordnungen für den Artillerie-Unteroffizier, der
    gleichzeitig Polizei-Officiant, Landreiter, Ortsaufseher, Strandaufseher sein wird.
    Frist vier Wochen für Instruction zur Genehmigung.

1847

01. Oktober

  • In Wustrow auf Fischland entsteht die erste Seenotrettungsstation im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Die Direction wird dem Navigationsschuldirektor E. F. Schütz von der 1846 gegründeten Navigationsschule in Wustrow übertragen.
    Ausrüstung: Ruderrettungsboot mit Wagen, 10pfündiger Manby - Leinenmörser
    Johann Wilhelm Anton Florian, aus der Festungsstadt Schwerin abkommandierter Artillerie-Unteroffizier, nimmt seine Tätigkeit als Bedienung für den Leinenmörser auf.

1852

24. März

  • Strandung des preußischen Schoners "Ceres" bei NW-Sturm. Capt. C. F. Schmoock, von Stettin auf Rostock mit Eichenholz. Alle 7 Besatzungsmitglieder gerettet. Verantwortlich für die Rettung E. F. Schütz und Vogt Bradhering. Ladung wird geborgen, das Schiff wird abgewrackt.

1863

  • Neues Peaksches Rettungsboot, 30 Fuß lang, 9 Fuß breit, aus Teakholz gebaut, eiserner Kiel, mit Vorrichtung der Selbstaufrichtung und Selbstentleerung für die Großherzogliche Rettungsanstalt auf Kosten des Großherzogs von 273 Pfund Sterling, da altes Boot unbrauchbar geworden war. Das Kommando hat der Vogt P. F. Voß (1834-1907).

1866

  • Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger stationiert ein Ruderrettungsboot : 28 Fuß lang, Name: "Dr. Emminghaus" und einen Raketenapparat. Aufsicht: Navigationslehrer C. Agrell.

1866

18. Juni

  • Strandung des russischen Schoners "CONSTANTIA". Gerettet werden die vier Besatzungsmitglieder. Kapitän des Schoners: Segerström.

1868/1870

  • Vereinigung/Gemeinschaftliche Nutzung beider Rettungsstationen (der Großherzoglich-Mecklenburgischen und der der DGzRS) unter der Leitung der Gesellschaft. Die Mannschaften werden durch die Navigationsschule gestellt.

1869

13. September

  • Strandung des dänischen Schoners "CAROLINE". Gerettete Personen: 6, Kapitän: Printz.

1872

13.November

  • Sturmflut an der Küste; Rettungsschuppen - Totalschaden in Höhe von 1500 Taler. Ein neuer Schuppen wird errichtet. Standort ist die Düne am Ende der Strandallee (in Verlängerung der heutigen Parkstraße) die an der Navigationsschule vorbeiführt.

1874

  • Neues Rettungsboot (28`Peake Boot ) Schuppen Westseite, ein Holzboot (28`) alte Düne und Raketenapparat.

1875

13.November

  • Strandung des deutschen Schoners "ELLA". Gerettet werden die vier Besatzungsmitglieder. Kapitän: Albrecht.

1880

18.November

  • E. F. Schütz gestorben. Erster Direktor der Großherzoglich-Mecklenburgischen Navigationsschule zu Wustrow auf Fischland.

1884

18.November

  • Station erhält ein neues Boot (7, 5m lang) mit Wagen.

1885

  • Verlegung des Bootes nach der Insel Poel, Ersatz durch das Boot von Warnemünde.

1885

  • Kapitän a. D. Heinrich Maaß (22. 05. 1847 - 08. 07. 1928) hat das Kommando über die Rettungsapparat der DGzRS.

1890/1891

  • Neuer Schuppen auf Position 50° 21`N, 12° 23´E.

1894

  • Ausrüstung der Station mit einen leichten Wagen für Raketenapparate.

1896

Oktober

  • Neues Ruderboot (7, 5m lang) für die Station.

1896

26. Dezember

  • Strandung des schwedischen Dampfers "THOD". Rettung der 12-Mann-Besatzung. Kapitän: Svenson.
1900 - 1999

1903

  • Erstmalige Erwähnung des Namens des Ruderrettungsbootes der Station: "NAVIGATIONSSCHULDIREKTOR SCHÜTZ".

****

  • Es besteht die Annahme, dass Kapitän Heinrich Maaß für seinen Rettungserfolg bei der Strandung die Ehrengabe der Emile Robin Stiftung in Paris - Wanduhr im handgeschnitzten Holzgehäuse- erhielt. Laut dem Urenkel, Heino Maaß, der die Uhr in seinem Besitz hat, soll diese das Paar aus Anlass ihrer Silberhochzeit erhalten haben. Das Datum des Jubiläums ist ihm nicht bekannt.

1903

  • Vormann der Station : Heinrich Friedrich Wilhelm Zander (09. 04. 1844 - 01. 06. 1925).

1903

18. Juli

  • "MARIE" schwedischer Schoner gestrandet. 5 Personen durch Wustrower Station gerettet. Kapitän: Nilson.

1904

Mai

  • Neuer Bootswagen der Fa. Stilkenboom aus Süderneuland bei Norden/Friesland für die Station.

1904

31. Dezember

  • Hochflut an der Ostseeküste. Die Düne zwischen Wustrow und Dierhagen wird vollkommen weggewaschen. Der Rettungsschuppen in der Düne wird durch Schäden am Fundament in Mitleidenschaft gezogen. Entscheid der Gesellschaft: Ersatz durch Neubau.

1906

04. Dezember

  • "JULIA" - schwedischer Dampfer auf dem Strand. Gerettet werden alle 10 Personen. Kapitän des Dampfers: Osberg. Lt. Rostocker Anzeiger von 04.12. 1906 erfolgte die Strandung zw. Müritz und Neuhaus.

1906

  • Station erhält einen neuen Übungsmast. Standort: der Fischereiplatz. (Ein zweiter steht unterhalb der Navigationsschule 200m in der Wiese.)

1907

  • Einweihung des neuen Stationsgebäudes der Rettungsstation in Wustrow vor der Düne an der Strandstraße.

1907

29. Oktober

  • Vogt Peter F. Voß gestorben.

1910

  • Schuppen der Großherzoglichen Rettungs-Anstalt an der Strandstrasse wird abgerissen.

1910

05. Oktober

  • "STURMVOGEL" - deutscher Schoner gestrandet, vier Personen werden abgeborgen, Kapitän: Rubarth.

1911

14. Februar

  • Strandung des holländischen Dampfers "PRINZESSIN JULIANA". Bergung der sechs Mann der Besatzung.

1911

19. März

  • Martha Zander, Tochter des Vormanns H. F. W. Zander, erhält aus Anlass ihrer Konfirmation eine Ehrengabe der Emile Robin Stiftung in Paris - einen Wollstoff für ihr Konfirmationskleid und das silberne Kreuz

1922

25. November

  • Strandung des dänischen Dreimastschoners "DELOS". (Bild in "Schiff in Not", 1929 von Bootsmann W. Voss.) Weitere Angaben z. Zt. nicht bekannt.

1922

  • Friedrich August Peters - Vormann der Station.

1925

01. Juni

  • Tod des Heinrich Friedrich Wilhelm Zander in Ribnitz.

1928

08. Juli

  • Tod des Kapitäns a. D. Heinrich Maaß in Wustrow.

1929

  • Anschluss des Stationsgebäudes an die elektrische Versorgungsleitung.

1929

Oktober

  • Ernst Nicolas Röhl , Übernahme des Kommandos über die Rettungsapparate der Wustrower Station.

1930

13. November

  • Strandung des finnischen 3-Mast-Schoners "JANNE" zwischen Dierhagen und Wustrow. Gerettet werden alle 9 Mann der Besatzung.

1937

21. Juli

  • Tod des Friedrich August Peters in Wustrow.

1937

  • Richard Hüttig (24. 05. 1884 - 06. 12. 1968), wird Vormann der Rettungsmannschaft. Von Beruf ist er Schiffskoch.

1945

30. April / 01. Mai

  • Das Ruderrettungsboot wurde entwendet. Es diente als Fluchtmittel gen Westen, vor der anrückenden Roten Armee!

1945

02. Mai

  • Ruderrettungsboot mit 16 Soldaten der KM wird durch den Dampfer "MALAGA" der Sloman-Reederei Hamburg, Kapitän Heinrich Bruß aus Wustrow, unweit der Insel Poel aufgefischt und nach Flensburg mitgenommen .Die "MALAGA" wird in Flensburg durch englische Truppen interniert Das Boot, bis 1946 an Bord, wird auf Antrag der DGzRS durch die englischen Besatzungsbehörden freigegeben, erst nach Maasholm dann nach Bremen verbracht wo sich die Spur verliert.

1946

Herbst

  • R. Hüttig beschafft neues Leinenmaterial für die Station von Vitte(Kloster) auf Hiddensee. Bringt von der Insel bei dieser Gelegenheit ein Schaf mit nach Hause.

1947

Frühjahr

  • Erste Kontakte des R. Hüttig zur DGzRS, Kapitän Schumacher, zu Fragen der Hilfe für die Station. Leider ohne Erfolg, da Wustrow im Machtbereich der sowjetischen Besatzungszone liegt.
    Kontakte Hüttig’s zum Gesundheitswesen der Landesverwaltung Mecklenburg in Schwerin. Erfolg, Decken werden z. V. gestellt, die aus Sicherheitsgründen in der Seefahrtschule deponiert werden.

1947

Oktober

  • Rettungsstation zu Wustrow auf Fischland ist wieder einsatzklar! Vormann Richard Hüttig, der seit 1916 Mitglied der Mannschaft ist.

1950

  • Das Gesundheitswesen der Landesverwaltung Mecklenburg/Vorpommern baut den Seenotrettungsdienst auf.

1955

01. Januar

  • Das Deutsche Rote Kreuz der DDR übernimmt die Aufgaben des Seenotrettungsdienstes. Grundlage: Beschluss der Bezirksleitung Rostock der SED. Emblem: Rotes Kreuz auf weißen Grund mit goldenen Anker diagonal durch das Kreuz.

1961

  • Ausrüstung der Station mit einem dieselgetriebenen Motorboot für den vornehmlichen Einsatz in den Boddengewässern. Name des Bootes: "WUSTROW".

1962

20. März

  • Vormann der Station ist Hans Knauf (17. 10. 1913 - 12. 09. 1983). Kapitän und Lehrer an der Seefahrtschule, übernimmt von Richard Hüttig.

1962

22. Dezember

  • Kauf eines motorisierten Schwimmwagen (Amphibie). BAW, SIS 151, UdSSR, Kaufpreis 31.365,00 DM.

1963

01. Januar

  • Übernahme des Schwimmwagens anstelle des Ruderrettungsbootes "WUSTROW" in die Ausrüstung der Station. (Das Ruderboot war letztendlich als Fragment bei dem Fischer Willi Karallus in Wustrow als Kaninchenstall in Nutzung, als es in das Schifffahrtsmuseum nach Rostock transportiert worden ist. Ein Wiederaufbau in der Werft Ludwig , Am Strande war vorgesehen kam aber nicht mehr zu Stande.

1963

10. Oktober

  • Strandung des westdeutschen Fischkutters SK-70 "KLAUS DIETER". Heimathafen: Kiel. Geborgen werden die drei Besatzungsmitglieder. Kapitän des Kutters: Paul Much.

1963

09. Dezember

  • Beschluß des Ministerrates der DDR zur Übertragung der Aufgaben des Seenotrettungsdienstes dem Seefahrtsamt der DDR ab 01.01.1964.

1964

01. Januar

  • Seefahrtsamt der DDR übernimmt die Organisation und Durchführung des Seenotrettungsdienstes. Emblem: Blauer Anker auf weißen Grund, Weißer Schriftzug: Seenotrettungsdienst DDR auf roten Grund als Umgrenzung im Kreis.

1965

27. Februar

  • Strandung des dänischen Schoners "STINNE" aus Odense, 3-Mann-Besatzung wird geborgen. Kapitän: Hans-Jörgen Lausten, 23 Jahre alt!

1965

14. Oktober

  • Vormann der Station und Mannschaft ist Werner Reinhold. (geb. 20. 10. 1921), Kapitän und Lehrer an der Seefahrtschule, übernimmt von Hans Knauf.

1966

  • Übernahme des Leinenwurfgerätes "LWG 230" in die Ausrüstung.

1967

29. Juli

  • Untergang der Amphibie bei einem Einsatz in der Ostsee durch eine zu hohe Brandung. Die Bergung erfolgt am 30.07.67.

1968

06. Dezember

  • Richard Hüttig gestorben in Wustrow.

1973

  • Die Station erhält einen LKW W-50 (A-4), Armeeausführung mit Luftverteilungsanlage.
    Ausrüstung: Seilwinden mit Rettungsinsel, Notstromaggregate, Scheinwerfer, Raketenapparate.
    Als Rettungsboot fungiert ein dreilkieliges Plasteboot ca. 4, 5m lang, 2, 2m breit, Antrieb: 45 PS Außenbordmotor Typ "KÖNIG"

1973

01. März

  • Vormann der Mannschaft ist Rüdiger Grundmann (geb. 24. 06. 1940). Kapitän und Lehrer an der Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow, übernimmt von Werner Reinhold.

1975

  • Motorisierter Schwimmwagen wird ausgemustert. Das Fahrzeug wird dem Volkseigenem Gut in Zingst übergeben und dort für die Viehtransporte auf die Inseln eingesetzt.

1979

15. März

  • Ausrüstung der Station mit einem Schlauchboot als Rettungsboot (Arbeitsboot in der Hochseefischerei der DDR). Transport erfolgt mittels eines Trailers. Erhält die Bezeichnung : "MB 37". Antrieb 2x 20 PS Außenborder "ARCHIMEDES" VOLVO PENTA , Geschwindigkeit 20 Knoten.
    Ausmusterung des "Trimaran", das in den Besitz des Mitgliedes der Mannschaft, Hans Sadewasser, übergeht.

1979

08. Juli

  • In Seenot vor Wustrow die westdeutsche Motorjacht "MOANA", Heimathafen Rinteln an der Weser. 3-Mann-Besatzung wird geborgen, die Jacht vom SK "STOLTERA" nach Warnemünde verbracht.

1980

08. Oktober

  • Vormann der Wustrower Station und Mannschaft : Günther Weihmann, geb. 12.09.1941, Dipl.-Staatswissenschaftler und Verwaltungsleiter an der Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow, übernimmt von Rüdiger Grundmann.

1981

27. März

  • Boddenboot "WUSTROW" wird aus der Ausrüstung herausgenommen. Per Los und für 100,00 Mark an Rettungsmann Schaarschuh, Horst verkauft.

1981

16. April

  • LWG "LWG 300" in die Ausrüstung aufgenommen, Ablösung des "LWG 230".

1983

12. September

  • Tod des Hans Knauf in Rostock.

1983

30. November

  • Arbeitsbesuch und Erfahrungsaustausch von Vertreter der Seenotrettungsdienste der UdSSR, Polen und der DDR in der Station.

1984

24. Juni

  • Strandung der Hochsee-Segel-Jacht "Henriette", 4-Mann-Besatzung wird geborgen, die Jacht am 25.06.1984 durch SK "Stoltera" nach Warnemünde verbracht

1985

17. Juli

  • Überlebensanzug (DDR-Modell) in den Bestand der Ausrüstung der Bootsbesatzung aufgenommen. Wir erhalten drei Anzüge.

1986

15.-19.September

  • Seenotmannschaft wird auf Weisung des Seefahrtsamtes der DDR in das Militärmanöver des Warschauer Vertrages "Start 86" einbezogen.

1988

21. Januar

  • Halbstarres Rettungsboot "RB 5000" auf Trailer von Abt. Technik SFA/Stralsund -Dänholm nach Wustrow.

1988

30. Januar

  • Trailer im Test im Strandbereich Wustrow.

1988

11. März

  • Rettungseinheit "RB 5000" zurück nach Stralsund. Test’s des Trailers ohne Erfolg für einen späteren Einsatz.

1989

19. Januar

  • Neue Seenot-Verordnung der DDR in Kraft getreten.

1989

25. Oktober

  • Funksprechgeräte "RADMOR 315" (Polen) werden durch "MOTOROLA" (England) ersetzt.( 6 Watt, Reichweite 4-6 Sm, 10 Kanäle), erhalten drei Geräte.

1989

25. Oktober

  • Hubschrauber der NVA-Luftstreitkräfte können im Rettungsfall erstmalig per Funk angerufen werden, Kanal 6 und 16, Kennung Y4 und dreistellige Bordnummer!

1989

27. November

  • Bürgermeister Mahler hatte eingeladen zur Beratung der Konsequenzen, die sich aus der Öffnung der Grenzen für die Gemeinde ergeben

1989

15. Dezember

  • Mannschaft berät Grundsatzforderungen an das Seefahrtsamt der DDR über eine erforderliche Neugestaltung des Seenotrettungsdienstes.

1990

04. Januar

  • Offener Brief der Mannschaft an die "OSTSEE-ZEITUNG" zu Problemen des Seenotrettungsdienstes.

1990

12. Januar

  • Zentrale Tagung im Seefahrtsamt (SFA) der DDR in Rostock zu den aufgeworfenen Fragen des Seenotrettungsdienstes, und der Klärung der dringendsten Probleme in den Stationen.

1990

15. März

  • Indienstnahme der Rettungseinheit "RB 5000". Komplex besteht aus: Halbstarres Rettungsboot auf Trailer, Zugmittel: LKW "W50", Antrieb: 2x 40 PS Außenborder "YAMAHA" , Kennung: "RESCUE 1", Geschwindigkeit : 29 kn.

1990

25. April

  • Überlebensanzüge norwegischer Produktion "Helly Hansen" lösen die Überlebensanzüge aus der DDR Produktion ab.

1990

28. Mai

  • Schutzmatten aus Kunststoff ( verwenden die Ski-Springer auf ihren Sprungschanzen) erhalten wir vom SFA zur Durchführung von Test’s. Die Matten sollen ein Auflaufen des Bootes auf den Strand ermöglichen (? ... Außenbordmotoren). Solche Experimente lehnen wir in Wustrow ab.

1990

13. Juni

  • Direktor des SFA der DDR, Herr Gerhard Hausmann, mit den Vertretern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Bremen, Herrn Helms und Klein, in der Station.

1990

01. September

  • Ausmusterung des LKW "W 50", Ersatz durch LKW "L 60".

1990

04. September

  • Arbeitsbesuch durch Mitarbeiter des SFA, Kapitän Jacobs und Hafenkapitän Michel, und der DGzRS, Herr Carl Max Vater, betreffs der Übergabe/Übernahme der Station.

1990

18. September

  • Spüler "BREITLING" des Bagger-, Bergungs- und Bugsierdienstes zwischen Nebelstation und Gemeinde auf dem Strand. BBB holt ihm am 19.09.90 wieder herunter!

1990

03. Oktober
00.00 Uhr

  • Übergabe der Station durch Vormann Günther Weihmann in den Dienstbereich der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit der Information über Telefon: "Die Station Wustrow mit ihrer Mannschaft meldet sich bereit zum Dienst in der DGzRS !"

1991

17. April

  • Erster Übungseinsatz des "RB 5000 - RESCUE 1" und ausgetauschter Funktechnik unter der Regie der DGzRS-Leitstelle, des MRCC Bremen. Die Funkbrücke SAR Wache Turm/Seefahrtschule zum MRCC steht.

1991

27./ 28. Juli

  • "RESCUE 1" im Sicherungseinsatz zur "HANSE SAIL 91" in Rostock.

1991

05. Dezember

  • Zentrale Beratung über Ersatz der Boots - und LKW Technik in Bremen. Auftrag der DGzRS an Schiffswerft Fr. Fassmer GmbH & Co, Motzen für Bootsneubauten wurde erteilt.

1992

24. Februar

  • Leinenwurfgerät "LWG 300" aus der Ausrüstung der Station.

1992

01. Juli

  • Vormann der Station und Mannschaft, Ingo Dieterichs, geb. 11. 07. 1959, Dipl.-Ingenieur , übernimmt von Günther Weihmann

1992

15. November

  • SAR-Wache im Turm der Technischen Hochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow, Hochschul-Außenstelle Wustrow stellt ihren Dienst ein.

1993

14. April

  • Taufe der neuen Rettungsboote in Zingst. Indienststellung des 7,0 m langen Bootes auf Trailer mit Zugmaschine Unimog "U 2150 L". Kennung: "BARSCH" DH 3784.

1994

01. November

  • Vormann der Mannschaft wird Karl-Heinz Priebe, geb. 29. 06. 1951, übernimmt von Ingo Dieterichs.

1995

November

  • Die DGzRS überlässt der Gemeinde Wustrow den ehemaligen Bootswagen der Ruderrettungsboote, der seit 1904 in Wustrow steht. Eine Restaurierung durch den Maritimen und Heimatverein e. V. Ostseebad Wustrow ist vorgesehen.

1996

20. Juli

  • In Prerow/Krabbenort wird im Schilfsaum ein ehem. Ruderrettungsboot ausfindig gemacht. Liegt dort seit 15 Jahren! Welches sich nach langen Recherchen als das Ruderrettungsboot der Station Zingst "UNSER EILAND" herausstellt. Eigentümer: Richard Schmerse! Zustand: durchgerostet!

1996

15. November

  • Ruderrettungsboot "UNSER EILAND" wird seitens Richard Schmerse dem Wustrower Lotsenkapitän, Klaus Holst, überlassen!

1996

16. November

  • Kapitän Klaus Holst schenkt dem Maritimen und Heimatverein e. V. Ostseebad Wustrow den Bootskörper des Ruderrettungsbootes "UNSER EILAND". Die Restaurierung des Bootes zur Komplettierung mit dem Bootswagen als ehemalige Rettungseinheit ist vorgesehen!

1997

07. Juni

  • "150 Jahre Seenotrettungswerk auf dem Fischland" Unter diesem Thema wird im Fischlandhaus Wustrow eine Ausstellung eröffnet. Dauer bis 01. Oktober 1997 dem Tag des Jubiläums.

1997

15. Juni

  • Der restaurierte Bootsablaufwagen wird neben dem Stationsgebäude der Rettungsstation neu aufgestellt. ( Er diente zum Transport der Boote "NAVIGATIONSSCHULDIREKTOR SCHÜTZ" und "WUSTROW" bis 1963.)

1997

01. Oktober

  • 150-ste Wiederkehr des Gründungstages der ersten Großherzoglichen Seenot-Rettungs-Anstalt zu Wustrow auf Fischland. (Im Verlauf der vergangenen 5 Monate mit vielfältigen Veranstaltungen gewürdigt.)

1999

14. Januar

  • Restaurierung des Bootes wird von TECTOR Projektentwicklung GmbH Rostock im Rahmen ABM - Maßnahmen übernommen.
2000 -

2000

20. Mai

  • Das restaurierte Ruderrettungsboot kommt zurück nach Wustrow , TECTOR GmbH Rostock übergibt das Boot wieder und dieses wird auf dem Bootswagen gesetzt. Wustrow hat die einzige in Ostdeutschland komplette ehemalige Rettungseinheit.

2003

14. April

  • 10 Jahre - Rettungsboot "BARSCH" in Dienst! Das Boot erfüllt in den Händen der Rettungsmänner zuverlässig die gestellten Erwartungen.

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